FEUERBERGE
Die höchsten Feuerberge in den europäischen Ländern  DEUTSCHLAND
Letzte Aktualisierung: 11.06.2019
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Geografie: Der   Große   Beerberg    ist   ein   Überbleibsel   eines   vor   über   250   Millionen   Jahren aktiven   Vulkans   und   mit   982,9   m   ü.   NHN   die   höchste   Erhebung   des   Thüringer Waldes und des Bundeslandes Thüringen.                              Aufstiegsroute: Der   Aufstieg   beginnt   am   Parkplatz   Suhler   Ausspanne “.   Man   folgt   etwa   1,0   km dem   Rennsteig   bis   zu   seinem   höchsten   Punkt   auf   973   m.   Einige   Hundert   Meter weiter   erreicht   man   Plänckners-Aussicht.   Von   dort   geht   es   ca.   300   m   einem   Pfad folgend     bis     zum     Holzdreibein     am     Gipfel     über     dem     Trigonometrischen Messpunkt am Rande eines kleinen Hochmoores. Abstiegsroute: Wie Aufstieg. Anstrengung: Leichte Wanderung (T1). Ausrüstung: Wanderausrüstung. Gefahren: Keine. Bemerkungen: Der    Name    Großer    Beerberg    leitet    sich    höchstwahrscheinlich    von    seinem Bewuchs    ab:    Der    Ort,    wo    Beeren    wachsen.    Der    Gipfel    liegt    in    einem Biosphärenreservat   und   sollte   daher   nicht   unbedingt   betreten   werden.   Es   gibt auch   keine   Aussicht.   Stattdessen   bietet   die   Plattform   Plänckners   Aussicht "   bei schönem    Wetter    einen    guten    Fernblick.    Oder    man    wandert    zum    Gipfel    des unmittelbar   benachbarten   Schneekopfes   mit   seinen   978   m   hinüber.   Dieser   Gipfel ist uneingeschränkt erreichbar!
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© Erich Arndt
Ätna Ätna Hvannadalshnúkur Hvannadalshnúkur Puy de Sancy Puy de Sancy Croscat Croscat Großer Beerberg Großer Beerberg Chelona Chelona Mountain Hiker Vulkane Elbrus Elbrus
Im Reisetagebuch geblättert (Mittwoch, 15.05.2019)                                                                                                              Alle guten Dinge sind drei
Blick auf Thüringens höchste Berge Auf Thüringens Höchsten Unser GPS Track zum Großen Beerberg Suhler Ausspanne Nur nicht die Übersicht verlieren Ich wandre ja so gerne ... Historischer Grenzstein Immer dem "R" folgen Am höchsten Punkt des Rennsteigs Brigitte auf dem Weg zum Gipfel Das Gipfelareal des Großen Beerbergs ist ein Hochmoorgebiet TP Stein auf dem Großen Beerberg Blick von Plänckers-Aussicht nach Suhl Schneekopf mit Neuer Gehlberghütte, Funk- und Aussichtsturm
Die     Autofahrt     von     der     kleinen     Siedlung     Waldhaus     in     den Gleichbergen   bis   zum   Ausgangspunkt   der   nächsten   Wanderung   im Thüringer   Wald   dauerte,   inkl.   kleiner   Umwege,   eine   Stunde.   Gegen 12:00   Uhr   ist   der   Parkplatz   nahe   der   Suhler   Ausspanne   erreicht.   Die Wanderschuhe   werden   geschnürt,   dann   geht   es   bei   einer   mittlerweile gesunkenen Temperatur   von   3°C   und   eisigem Wind   auf   zu   einem   der ältesten    und    höchsten   Vulkane    in    Deutschland.    Der    982    m    hohe Große   Beerberg   wird   unter   die   Sohlen   genommen. Alle   guten   Dinge sind   drei   oder   ich   wandre   ja   so   gerne   am   Rennsteig   durch   das   Land, könnte   man   sagen,   denn   Brigitte   und   ich   sind   nun   schon   das   dritte Mal    hier.    Seinen    letzten    vulkanischen    Hauch    gab    der    Große Beerberg   vor   ca.   270   Mio.   Jahre   ab.   Es   besteht   also   keine   Gefahr, denn   der   Feuerberg “   ist   erloschen.   Ein   Schild   mit   der   Aufschrift Großer   Beerberg    weist   die   Richtung.   Wir   wandern   direkt   auf   einem der      bekanntesten      Deutschen      Mittelgebirgswanderwege,      dem Rennsteig,   entlang.   Der   Waldweg   ist   in Abständen   mit   einem   weißen „R“   gekennzeichnet.   Etwa   eine   Viertelstunde   nach   dem Aufbruch   ist der   höchste   Punkt   des   170   km   langen   Wanderweges   erreicht.   Ein Schild verkündet:                                          Höchster Punkt des Rennsteigs 973 m ü NN Am   Fuß   des   Pfahles   stehen   ein   Paar   Wanderschuhe.   Wer   die   wohl hier   hinterlassen   hat?   Einige   Hundert   Meter   weiter,   an   Plänckner‘s- Aussicht,    ist   das   Ziel   schon   fast   erreicht.   Hinter   dem   gelben   Schild mit       einer       Eule       beginnt       die       geschützte       Kernzone       des Biosphärenreservates.   Dort,   etwas   südlich   des   Rennsteiges,   liegt   der eigentliche    Gipfel    des    Großen    Beerberg.    Bis    dahin    führt    ein schmaler   Pfad,   den   sichtlich   schon   einige   Bergenthusiasten   vor   uns gegangen   sind.   Nach   etwa   300   m   ist   das   geografische   Ziel   erreicht. Der    Große    Beerberg    hält    so    einige    Rekorde:    Er    ist    der    höchste Vulkan   Deutschlands,   der   höchste   Berg   im   Thüringer   Wald   und   des Bundeslandes      Thüringen.       Die       Bergkuppe       ist       flach       und unspektakulär.   Am   Rand   eines   Hochmoores   steht   ein   windschiefes
Holzdreibein    über    einem    Trigonometrischen    Messpunkt.    Eine Fernsicht   gibt   es   nicht,   deshalb   wandern   wir    zurück   zur   schönen Aussicht,   die   den   Namen,   Justus   von   Plänckner,   des   Erfinders der   Rennsteigwanderung   trägt.   Der   Blick   schweift   hinunter   nach Goldlauter       und       hinüber       nach       Suhl.       Die       ehemalige Bezirkshauptstadt    der    DDR    ist    von    zwei    Seiten    mit    Bergen umrahmt:   rechtsseitig   vom   Domberg   mit   dem   Bismarckturm   und links       vom       Ring-       und       Döllberg.      Auf       der       hölzernen Aussichtsplattform     ist     zur     Orientierung     ein     kommentiertes Panorama-Bild   angebracht,   das   sehr   hilfreich   bei   der   Fernsicht   ist. Nach   einer   Rast   und   dem   Gespräch   mit   zwei   jungen   Wanderern geht’s   wieder   zurück.   Die   Suhler   Ausspanne   wird   noch   besucht, bevor die Reise weiter geht.  Eine   schöne   Fernsicht   bietet   der   Höchste   Thüringens   nicht,   aber sein   nur   4   m   kleiner   Bruder,   der   unweit   entfernt   liegende   978   m hohe     Schneekopf,     schon.     Da     es     sich     hier     auch     um     einen erloschenen   Vulkan   handelt,   fahren   und   wandern   Brigitte   und   ich zu   ihm   hinüber.   Thüringens   zweithöchster   Berg   ist   frei   zugänglich. Nach   einer   Viertelstunde   ist   die   Gipfelfläche   mit   dem   Aussicht- und   Fernmeldeturm   sowie   der   Neuen   Gehlberger   Hütte   erreicht. Da   sich   das   Wetter   und   die   Fernsicht   verschlechtert   haben,   wird auf   die Turmbesteigung   verzichtet.   Stattdessen   geht’s   in   die   warme Hütte,    um    einen    Grog    und    ein    Bierchen    zu    genießen.    Am Nachmittag      wird      im      Oberhofer      Supermarkt      teegut      der Lebensmittelnachschub   gesichert.   In   der   Grillstube   Hans   Wurst lassen     sich     die     Wanderer     eine     echte      Thüringer     Bratwurst schmecken,    dann    wird    im    Oberhofer    Berghotel    eingecheckt. Arndts   sind   rundum   zufrieden,   genießen   im   gut   geführten   Haus   die Sauna    und    das    Salzwasserschwimmbad    und    lassen    den    Tag    in einem   ruhigen   Zimmer,   in   einem   bequemen   Bett,   ausklingen.   Für Unterhaltung    sorgt    der    Film    Nackt    im    Netz “    aus    der    ZDF- Krimireihe „ Wilsberg “.